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Call of Duty: Advanced Warfare (Spiel) - Test Xbox One


Ganz anders ein von Basketball inspirierter Modus namens 'Uplink'. Auf dem Feld schwirrt eine rundliche Disc umher, die ihr euch schnappen müsst. Im Gegensatz zu Capture the Flag müsst ihr das Ding aber nicht zwingend selbst ins Ziel bringen, sondern dürft die Disc-Kugel jederzeit weiterpassen. Der Kugel-Träger kann aber nicht selbst kämpfen, muss ergo geschützt werden. Daraus ergibt sich erstaunlich viel taktische Tiefe, weil ihr im Team immer überlegen müsst, wer jetzt die nötige Präzision im Nahkampf als Bodyguard hat, wer als Scharfschütze geeignet wäre um dem Träger den Weg aus der Ferne frei zu räumen und wer den Pott letztlich nach Hause bringt.

Die berühmte Möhre vor der Nase: im Multiplayer es gibt quasi unendlich viele Rüstungs- und Fashionteile freizuschalten.



Der Koop-Modus: Exo-Survival mit Peitschenhieben



In der Kampagne dreht sich viel um ein Zombie-Virus, die Untoten kommen aber erst als kostenpflichtiger DLC im mit 50 Euro ganz schön teuren Season Pass. Im Hauptspiel erlebt ihr nur im Exo Survival-Koop ein Intermezzo, wenn ihr insgesamt 50 Wellen übersteht. Zu Beginn sind das normale Soldaten, später Spezialeinheiten, die genau wie ihr selbst, über eingebaute Mini-Raketenwerfer, Jetpack-Düsen und Hightech-Schutzschilde verfügen.

Das klingt zunächst bekannt, fühlt sich aber richtig neu und frisch an, weil ihr mit dem richtigen Exo-Suit ähnlich agil wie in Titanfall durch die Gegend springt. Die Gefechte haben diese Iron Man-Dynamik, bei denen ihr dem Feind hinterher auf Dächer nachfetzt oder sich von allen Seiten Spezialeinheiten um euch herum katapultieren.
Dann feuern zehn Exo-Tangos mit ihren Mini-Raketen auf euch, die sich wie ein Schwarm Wespen auf eure Truppe stürzt und ihr weicht mit einem schnellen Strafe nach links aus oder katapultiert euch per Jetpack in Deckung. Sledgehammer hat durch das Zukunftsszenario um 2550 herum sehr viele statische Elemente durch dynamische ersetzt. Das große, wuchtige Riot-Shield, das ihr mit der einen Hand tragen und dann mit der anderen nur noch eine Maschinenpistole abfeuern konntet, wird durch eine Hightech-Version ersetzt. Ihr könnt auf einen Gegner zuspringen, per Knopfdruck eine Art Star Trek-Schutzschild im Miniformat in die Hand nehmen, so ein paar Treffer abwehren und wenn die Schergen nachladen müssen, schnellt ihr aus der Deckung.

Die zwölf Multiplayer-Karten sind durch die Bank weg durchdacht designt und bieten viele Möglichkeiten Jetpack-Sprünge einzusetzen.



So müsst ihr euch nicht zwingend in die Defensive drängen lassen, sondern könnt sehr offensiv operieren. Jede Welle bringt dabei Exo-Punkte, die ihr taktisch überlegt investieren müsst. Greifen beispielsweise Soldaten in Stealth-Suits an, macht es Sinn in eine Fähigkeit zu investieren, die sie kurzzeitig enttarnt. Müsst ihr gegen ATST-Panzer bestehen, braucht ihr eine Rüstung mit mehr Panzerung. Außerdem ist das Spiel clever darin euch immer wieder aus der Deckung zu locken, in dem es euch Aufgaben stellt. Hole Dogtags hier, entschärfe Bomben da. Wer den Job erledigt, erhält Boni. Wer versagt, wird bestraft. So wie ihr Exo-Points erhaltet, bekommt die K.I. Boni freigeschaltet, wenn ihr versagt. Das resultiert in durchaus fiesen Attacken wie einer EMP-Bombe, die in einem gewissen Areal eure gesamten Exo-Fähigkeiten, also auch die Sprünge, Mini-Raketen sowie das Schutzschild deaktiviert.
Call of Duty: Advanced Warfare
(Cluster: web3 - Sprache: de)