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Mittelerde: Mordors Schatten (Spiel) - Test Playstation 4


Karriere im Ork-Lager



Dabei dienen die Kämpfe nicht ausschließlich dem reinen Selbstzweck. Zu Beginn des Spiels wird ein Schachbrett-Ähnliches System erstellt. Auf diesem Schachbrett stehen verschiedene Orks, die alle ihren Platz in der Hierarchie haben. Haben wir beispielsweise einen Hauptmann erlegt, wird ein anderer seinen Platz einnehmen. Werden wir getötet, hat unser Feind die Chance in seinem Rang zu steigen. Später im Spiel bekommt ihr auch die Chance, einige der Orks zu brandmarken, um sie das Machtgefüge unter eurer Kontrolle zu infiltrieren. Hier zeigt sich das Potential des Systems, welches durchaus etwas konsequenter hätte genutzt werden dürfen.

Die Anführer der Orks erinnern sich an euch.



Jeder Ork des Bretts lässt sich in der Spielwelt finden und erledigen. Sie erinnern sich an vergangene Begegnungen und fechten auch untereinander ihre Machtkämpfe aus. Schließlich besitzt jeder Ork seine eigenen Stärken und Schwächen. Einige haben Angst vor wilden Tieren, andere lassen sich ohne langen Kampf mit einem Stealth-Kill erledigen. Diese durchaus wichtigen Informationen erhaltet ihr von bestimmten Orks, denen ihr dank eurer bestimmten Geister-Fähigkeiten direkt in die Gedanken spähen könnt. Für den Spieler selbst ist jedoch relativ unerheblich, welcher Ork an welcher Stelle sitzt.
Der einzige Grund auf die Jagd zu gehen liegt darin den eigenen Machtwert zu erhöhen, um so neue Fertigkeiten erlernen zu können.

Trauriges Land



Wo all diese Mechanismen Spaß versprühen können, enttäuscht die Spielwelt jedoch in einigen Bereichen. Auch wenn Mordor viele Nebenmissionen und an sich schöne Ecken zu bieten hat, wirkt die Umgebung etwas leblos und austauschbar. Würdet ihr keinen Blick auf die Karte werfen, wäre es anhand der Spielwelt nicht leicht zu erkennen, wo ihr euch befindet. So wirken die Gebiete insgesamt zu austauschbar und eintönig. Das ist natürlich auch der Vorlage geschuldet, Mordor war nie als Abenteuerpark bekannt. Etwas mehr Abwechslung hätte der Monotonie jedoch Abhilfe schaffen können.

Das Kampfsystem geht gut von der Hand.



Denn grundsätzlich hat 'Mittelerde: Mordors Schatten' optisch einiges zu bieten. Zwar ist durchaus spürbar, dass auch die Xbox 360 und die PlayStation 3 mit dem Titel versorgt werden, dennoch hat Mittelerde viele schöne Ecken zu bieten. Selbiges gilt auch für die Animationen, welche im Gesamten sehr rund wirken. Schade ist lediglich, dass die Texturen nicht immer so daherkommen, wie es die PlayStation 4 mit Sicherheit hergeben würde. Ein Kompromiss der LastGen-Konsolen.
Mittelerde: Mordors Schatten
(Cluster: web3 - Sprache: de)